Das turnusmäßige Treffen des französischen und deutschen Komitees für das Dorf der Freundschaft in Vietnam fand am 24.11.2025 in Straßburg statt. Sechs VertreterInnen auf französischer und drei auf deutscher Seite (Rosemarie Höhn-Mizo, Brigitte Müller, Thomas Hoffmann) tauschten sich über die folgenden Themen aus:
a) Maßnahmen gegen die häufiger werdenden Überflutungen des Dorfgeländes
b) Veränderungen der Personengruppen der DorfbewohnerInnen: früher mehr Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen , inzwischen mehr Menschen mit kognitiven / autistischen Beeinträchtigungen; Notwendigkeit der Weiter – Qualifizierung des Pflegepersonals, falls möglich Schaffung neuer Betreuungsstellen
c) Austausch beider Komitees über stattgefundene Aktivitäten zum Spendensammeln und zur Öffentlichkeitsarbeit für das Dorf der Freundschaft
d) Möglichkeiten, mehr Engagierte, insbesondere junge Menschen als Nachwuchs in der Arbeit für Vietnam zu gewinnen.
Ein wichtiger Teil der Arbeit unserer FreundInnen jenseits des Rheins besteht in der Unterstützung von Opfern des Einsatzes von Dioxin. Ein exemplarischer Gerichtsprozess von Madame Tran To Nga, einer vietnamesisch-französischen Betroffenen, gegen ein Dutzend US-Chemiekonzerne durchläuft momentan verschiedene Instanzen und ist gegen diesen übermächtigen Gegner teuer und juristisch äußerst schwierig.
Besonders spürbar war bei unserem Treffen der Geist gegenseitiger Verbundenheit (trotz sprachlicher Barrieren), um die gemeinsame Sache voranzubringen.
Thomas Hoffmann