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Das Dorf der Freundschaft

Das Dorf der Freundschaft ist ein internationales Versöhnungsprojekt.

Der ehemalige US-Soldat und Vietnam-Veteran George Mizo hat es 1992 ins Leben gerufen.
In der Struktur der vietnamesischen Großfamilie werden dort junge und ältere Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, die unter den Spätfolgen des Vietnamkrieges leiden, medizinisch und therapeutisch betreut.

In dem Kurzfilm von Peter Jaeggi (YouTube) mit Ausschnitten aus dem Film „Das Dorf der Freundschaft“ von Timo Mugele und Marcus Niehaves wird deutlich, warum die Idee bei George Mizo zu diesem Projekt entstand und warum es auch nach so vielen Jahren noch für viele Menschen so wichtig ist.

Ein berührender Moment

Beim Internationalen Treffen im März 2026 wurden wir mit einem ganz besonderen und sehr berührenden Auftritt überrascht. 

Bei diesem bewegenden Theaterstück (spontane Handyaufnahme von Jule Ottmar) stellen Mitarbeiter*innen und Schüler*innen die Geschichte der Entstehung des Dorf der Freundschaft dar. Mit Tanz und Musik werden zunächst die Grauen des Vietnamkrieges und anschließend der Aufbau des Dorfes der Freundschaft dargestellt. Die Dankbarkeit war so unglaublich spürbar.
Das eigens komponierte Lied besingt das „Làng Hữu Nghị Việt Nam“ (Dorf der Freundschaft) und bedankt sich bei George Mizo („Cảm ơn George Mizo).

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für die berührende Darstellung und monatelangen Vorbereitung des Stücks. 

Freiwilligendienst im Dorf der Freundschaft in Vietnam - Hanoi

Das Dorf der Freundschaft erhält Unterstützung durch viele internationale Freiwillige, die sich auf den Weg machen, um in der Schule mitzuarbeiten. In diesem Beitrag von Vietnamtoday (YouTube – englisch) bekommt man einen kurzen Einblick. Die Freiwilligen werden durch die Organisationen 
Center for Sustainable Development Studies in Vietnam und Volunteers for Peace in Vietnam 
an das Dorf der Freundschaft vermittelt und vor Ort von nationalen Freiwilligen begleitet.
Die Mitarbeit ist eine Möglichkeit, das Dorf und besonders die Schule kennenzulernen, Beziehungen aufbauen, mit den Schüler*innen zu arbeiten und Erfahrungen im unterrichten der Kinder mit geistigen und körperlichen Einschränkungen zu machen. Häufig entstehen besondere Beziehungen, neue Erkenntnisse und Freundschaften, die über das Praktikum hinaus bestehen bleiben. 
Vielen Dank an alle nationalen und internationalen Freiwilligen für ihre Mitarbeit und an alle Lehrkräfte und Schüler*innen, die bereit sind, sich immer wieder auf neue Menschen einzulassen!

Aktuelles

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Nach über 30 Jahren können wir uns über die große Entwicklung im Dorf freuen. Dank aller Spenden konnten wir unter anderem die Klassenzimmer neu einrichten, die Räume der Physiotherapie ausstatten, wichtige Operationen und Medikamente bezahlen, berufliche Ausbildungen anbieten, mehr Personal einstellen.

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